Das Geld den Künstlern- Ende der Konzernpiraterie (Eine Polemik)
April 29, 2008 von jagodamarinic
Grosse Turbulenzen, die Musikindustrie wünscht Schutz vor Internetpiraten. Sollen Bücher geschützt werden vor Verleihern? Überhaupt gehen die Konzerne auf die Barrikaden, als müsse man die Kunst an sich schützen, dabei erhält der Künstler von den Profiten im besten Fall 10% . Wer schützt das geistige Eigentum des Künstlers vor legaler Piraterie, davor, dass die Vertreiber gut leben vom geistigem Eigentum und riskanter Denkakrobatik anderer, während die Kulturproduzeten zusehen müssen, wie sie ihr Leben finanziell in den Griff bekommen. Alles ein Affentanz, statt die Konzerne zu schützen, sollten Künstler sich an die Regierung wenden und verlangen, dass ihr geistiges Eigentum geschützt wird, sollen fordern, dass sie mindestens die Hälfte dessen bekommen, was mit ihrer Kunst erwirtschaftet wird. Natürlich schreibe ich als Künstlerin und als kleines Rad im Getriebe, aber wenn man als Künstler ohnehin so wenig vom Gewinn abbekommt, von Konzerten lebt oder Lesungen oder was auch immer, dann wird es einem als Künstler gleichgültig, dann möchte man als Künstler lieber kostenlos gehört/gelesen werden und nichts verdienen, als für Geld nicht gehört/ nicht gelesen werden und nichts verdienen.
du hast als künstlerin alles recht der welt zu einer solchen aussage. als aussage einer künstlerin ist sie zudem weit mehr als polemik, nämlich: eine stellungnahme, ein aufruf, ein appell. alles glück hierfür! Max