Crazy Diamond

Heute, Montag, will ich nichts als gute Musik, die den Hintergrund spielt zu diesem grauen Tag… Ich laufe also zu Crazy Diamond, den Plattenladen in der Poststrasse, in  dem nur Menschen verkaufen, die sofort wissen, wonach man fragt und nicht erstmal in Computern suchen müssen und nach der Schreibweise der Namen der Interpreten fragen… Als ich ankomme, ist die Tür geschlossen, A4 Blatt in weiss, aufgrund der Änderungen im Musikgeschäft können sie ihre Dienste nur noch Mittwoch bis Samstag anbieten… Plötzlich war das die Hintergrundmusik zu diesem Tag und ich frage mich, wie das aussehen würde, wenn alles geschlossen hat, wo man traurige Stunden verbringen kann auf der Suche nach guter Musik… Dann hole ich The Greatest eben Mittwoch und garantiert da.the-greatest.jpg

Advertisements

5 thoughts on “Crazy Diamond

  1. servus,

    was bleibt ist internet …
    ich hab letzte woche 5 cds bestellt, bekommen – unglaubliches vergnügen. die wären nirgends sonst jemals zu finden.

    und
    ich hör seit ein paar tagen die „Jukebox“ von Cat Power – bin nicht sicher, ob mir nicht doch „The Greatest“ besser gefällt –

    wünsch dir viel vergnügen damit!

    grüße
    SV

  2. Ich habs ner Freundin geschenkt und schon beim Reinhören gedacht, ich hätte ihr The Greatest schenken sollen… Bei der neuen schien mir die Musik etwas anstrengend…

  3. oh, und welche cd soll ich mir nun kaufen … die entcheidung ist nicht leicht ….

    für trübe tage mit blauem himmel … :o)

  4. Die Entscheidung ist leichter als ich dachte… Auf jeden Fall The Greatest… Ist für beides, trübe Tage und blaue Himmel…

  5. hallo jagoda, ich erinnere mich an meine heidelberger zeit, mehr als zehn jahre ist das her, und damals gab es im crazy diamond nette cd-auflegerinnen, die einem immer wieder neues empfohlen haben, und man ist ständig mit mehr platten (als man wollte und sich realistischerweise leisten konnte) aus dem laden rausgegangen und auch mit andern (als auf der unbedingt-haben-liste standen), und zwar an montagen ebenso wie an dienstagen, und ist so zum „kettenhörer“ (andreas neumeister) geworden, zum glücklichen. dann expandierte der laden in die altstadt hinein, wo es jazz gab, und plötzlich entdeckte man ganz viele jazz-platten, von denen man nichts ahnte und ohne die man fortan nicht mehr leben konnte (und wie man davor ohne sie hatte leben können, war nicht mehr zu verstehen). nach klausuren und referaten zur belohnung mit c. ins crazy diamond. an geburtstagen auch. und manchmal einfach nur so zum platten-durchhören (hat auch niemanden gestört). jetzt also internet.
    it’s a digital world but we fight it (naja, komisch das HIER zu schreiben).

    cat power: what would the community think (1996) – ganz eindeutig

    all the best

Kommentar verfassen

Bitte logge dich mit einer dieser Methoden ein, um deinen Kommentar zu veröffentlichen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s