Menschenkind

“ Ich bin dabei, meine Kindheit, die sich zwischen zuckenden, blutigen Hahnenköpfen, trottenden Pferden, tänzelnden Kalbstricken bewegte, zu ermorden. Ich werde das Kind, das ich war, umbringen, damit einmal, wenn auch erst auf dem Totenbett, meine Kinderseele zur Ruhe kommt… Ich hoffe, dass man mich des Mordes anklagt, denn meine Sätze unterscheiden sich von der blutigen Tat wiederum nur durch Ohnmacht.“

( „Menschenkind“, Josef Winkler)

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2 Antworten auf „Menschenkind

  1. du bist ja auf den aktuellsten stand. heute wurde bekanntgegeben, daß Josef Winkler den büchner-preis 2008 bekommt….

    eine gute stelle aus dem buch gewählt.

  2. Wie schön, mal wieder von dir zu lesen… das mit dem neusten Stand ist eher Zufall, aber ein schöner… Habe mich schon gewundert, weshalb so viele referrer plötzlich über josef winkler zu mir finden… du hast derzeit auch ein gutes Bild für asita gefunden..

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